Grüner Tee von ORYOKI

Jeden Tag einige Tassen grünen Tee zu trinken kann das Wohlbefinden steigern, das Leben verlängern und glücklich machen. Klingt wie ein gesunder Vorsatz für das neue Jahr - aber was steckt genau dahinter? Wir entschlüsseln die Inhaltsstoffe des Tees und was sie für unsere Gesundheit leisten.

 

Grünes Wundermittel?

Grüner Tee kann nicht alles. Es hat jedoch einen guten Grund, warum er als essentieller Bestandteil einer gesunden Ernährung gilt. Das sind die gesundheitlichen Vorteile von Grüntee:

  • Vorbeugung von Diabetes
  • Hilfe bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck
  • Senken des Cholesterinspiegels
  • Vorbeugung von Krebs
  • Prävention von Parkinson und Alzheimer
  • Förderung der Zahngesundheit
  • Bekämpfung von Übergewicht
  • Verlangsamung des Alterungsprozesses
  • Stärkung des Immunsystems und Schutz vor Infektionen.

Wie genau soll das denn gehen? Lasst uns anschauen, was alles im grünen Getränk drinsteckt.

 

Perfektes Getränk für Frühaufsteher durch Koffein und L-Theanin

Grüner Tee - Wirkung

Ein erster positiver Effekt: grüner Tee macht wach und konzentriert. Dafür sorgt nicht nur das enthaltene Koffein, sondern auch die Aminosäure L-Theanin, die die Stimmung hebt und entspannt. Der Koffeingehalt einer Tasse Gyokuro oder Sencha kann durchaus mit einer Portion Kaffee mithalten. Wer sich also jeden Morgen nach einer Tasse Kaffee sehnt, könnte auch mal zu grünem Tee greifen. Schwarztee hat entgegen der weit verbreiteten Meinung nicht unbedingt mehr Koffein als Grüntee!

Zusätzlich zum Wach-Effekt wird das Gedächtnis angekurbelt. Daher ist das Trinken von grünem Tee eine gute Prävention gegen Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson. Koffein in Maßen senkt auch noch das Risiko von Bluthochdruck (Hypertonie). Gleichzeitig besänftigt L-Theanin die anregende Wirkung des Koffeins, sodass der Körper weniger Stress verspürt als beim Trinken von Kaffee. Die typischen Nebenwirkungen wie Herz-Rasen und Nervosität treten nur bei sehr großen Mengen auf.

Theanin ist übrigens nicht zu verwechseln mit Tannin. Dies ist ein Bitterstoff, der besonders bei längerer Ziehzeit des Tees zum Vorschein kommt. Schwarzer Tee hat weniger davon als grüner, deswegen ist er nicht so empfindlich, wenn man ihn einmal länger ziehen lässt. Beim zweiten Aufguss gelangen deutlich mehr davon in den Grüntee, dafür weniger Aminosäuren. Abgesehen vom Geschmack hat der Gerbstoff Tannin auch eine antibakterielle Wirkung.

 

Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe: gesunder Blutdruck, starkes Immunsystem

Wir lernen von klein auf, dass Gemüse gesunde Vitamine hat. Aber diese sind nicht nur auf dem Teller, sondern auch in der Tasse zu finden. Besonders das allseits beliebte Vitamin C steckt zuhauf in der Teepflanze. Das Immunsystem freut sich und Infektionskrankheiten haben weniger Chancen, Grünee-Trinkern zuzusetzen. Vitamine sind unter anderem eine positive Wirkung für eine gesunde Haut, glänzende und kräftige Haare, sowie gute Augen.

Auch Polyphenole, die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören, wirken antibakteriell. Dies ist besonders wichtig für die Zahngesundheit: Karies und Paradontose kann der Garaus gemacht werden. Ebenso findet man in der Tasse Beta-Carotin, das eine Vorstufe zum Vitamin A bildet, gemeinsam mit anderen Carotinen. Diese hemmen zudem die Entstehung einiger Krebsarten wie Brust- und Darmkrebs.

Catechine kann man wiederum sogar schmecken. Es sind sekundäre Pflanzenstoffe, die die Adstringenz - das pelzige Mundgefühl - des Tees verursachen. Besonders deutlich zu erkennen ist das bei Matcha. Catechine können aber noch mehr: zum Beispiel die Durchblutung fördern und den Blutdruck senken, wie eine Studien ergeben haben. Daher sind sie besonders wertvoll für das Herz-Kreislauf-System. Nicht zuletzt fördern sie - vor allem das Catechin EGCG - auch die Prävention von Krebs und die Fettverbrennung. Letzteres ist eine Wirkung, die bei Diäten sehr geschätzt wird.

Mehr zum Thema Grüntee und Abnehmen gibt es hier.

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Klinische Studien zeigen allerdings: Catechine sind in großer Dosis schädlich für die Leber. Bei hochwertigen Sorten ist das jedoch sehr unwahrscheinlich. Solch eine Überdosierung tritt nur bei speziell verarbeiteten Diät-Tees oder Kapseln mit Grüntee-Extrakt auf, die die Inhaltsstoffe hochkonzentriert enthalten. Drei Tassen grünen Tees täglich zu trinken ruft bei gesunden Menschen normalerweise keine Nebenwirkungen hervor.

 

Anti-Aging-Effekt mit Antioxidantien

Vitamine, Carotine und Catechine haben eines gemeinsam: es sind Antioxidantien. Diese Stoffe hemmen die Wirkung freier Radikaler im Blut. Freie Radikale sind an sich nicht schädlich - tatsächlich haben sie auch einen Nutzen für uns. Sind es jedoch zu viele ohne Gegenwirkung, verursachen sie oxidativen Stress. Dieser schädigt Zellen im Körper, was wiederum den Alterungsprozess beschleunigt. Außerdem begünstigt er Infektionen und ist für viele Krankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes Typ 2 mit verantwortlich. Deshalb sind Antioxidantien so wichtig, um dies zu verhindern.

Man kann diese wertvollen Inhaltsstoffe auch mit schwarzem Tee aufnehmen. Jedoch werden Vitamine und Carotine bei der Fermentation zerstört, die bei schwarzem und Oolong-Tee, nicht jedoch bei grünem Tee vorgenommen wird. Auch der Gehalt an Catechinen ist in Grüntee viel höher. Wichtig ist außerdem die Wassertemperatur. Wenn man etwa für Matcha eine niedrige Temperatur für eine Tasse Tee braucht, bleiben die Vitamine und Carotine vollständig erhalten. Anders ist das bei kochendem Wasser.

Grüner Tee enthält auch einige Stoffe, die nicht besonders bekannt sind: zum Beispiel Diphenylamin. Dieser Begleitstoff hilft dabei, den Blutzucker zu senken, weshalb er wertvoll zur Bekämpfung von Diabetes Typ 2 ist.

 

Auf einen Blick: das macht Grüntee so wertvoll

Wir haben gesehen, was die Teepflanze Camellia sinensis alles drauf hat. Diese Inhaltsstoffe machen grünen Tee aus:

  • Koffein: erhöht die Wachsamkeit und Konzentration und ist effektiv gegen Bluthochdruck
  • Aminosäuren: gerade L-Theanin spielt eine wesentliche Rolle bei der Entspannung, Stimmungsaufhellung und dem Gedächtnis
  • Diphenylamin: hilft dabei, den Blutzucker in Schach zu halten
  • Tannin: macht nicht nur die Bitterkeit im Grüntee aus, sondern auch die antibakterielle Wirkung
  • Polyphenole: bekämpfen unerwünschte Bakterien im Körper und im Mundraum
  • Antioxidantien: diese Stoffe schützen vor Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems, Krebs, Infektionen und Diabetes
  • Vitamine und Carotine: sie haben eine positive Wirkung auf das Immunsystem und sind unerlässlich für viele Funktionen des Körpers. Carotine können außerdem vor Krebs schützen
  • Catechine: die sekundären Pflanzenstoffe haben eine blutdrucksenkende Wirkung und unterstützen die Durchblutung. Außerdem helfen sie beim Abnehmen.

Es kommt dabei auch auf die Sorte an, wie viel der Wirkstoffe man beim Trinken aufnimmt. Die jungen Blätter, wie sie zum Beispiel in Shincha vorkommen, haben eine nicht so hohe Konzentration bei einigen Inhaltsstoffen. Matcha, Gyokuro und Sencha-Tee sind etwa die grünen Teesorten mit dem höchsten Koffeingehalt. Auch die Ziehzeit, Wasser-Temperatur, und ob man den ersten oder zweiten Aufguss trinkt, spielt eine Rolle.

Die richtige Zubereitung ist das A und O beim Grüntee, um seine gesundheitsfördernde Wirkung zu erhalten. Tipp: Vorsicht bei Milch. Wer diese in seinem grünen Tee mag, kann damit laut wissenschaftlicher Studien die Wirkung einiger Inhaltsstoffe wie Catechine fördern, andere jedoch wiederum zunichte machen. Daher empfehlen wir, grünen Tee pur zu trinken. Wie das richtig und schmackhaft geht, gibt es hier nachzulesen.

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