Das Rezept für Shōgayaki ist ein echter japanischer Klassiker, der häufig ein Bestandteil aufwendiger Menüs mit mehreren Gängen ist. Dieses Gericht ist recht einfach zuzubereiten und schmeckt durch die verwendeten exotischen Gewürze sehr lecker. Das Schweinefleisch sollte von guter Qualität sein. Am besten eignet sich Fleisch von Wollschweinen, aber auch Bio-Fleisch oder magere Stücke können zu diesem Gericht verwendet werden. Das Rezept lässt sich schnell nachkochen.

 

Zutaten für den japanischen Klassiker

Dieses Rezept für Buta no shōgayaki ist für zwei Personen kalkuliert.

 

Zutaten:

  • 400 g Schweinefleisch
  • 2 EL Mehl
  • 1 EL frischer Ingwersaft (dazu frische Ingwerknollen reiben und den Saft auffangen)
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Sake
  • 2 EL Mirin (japanische Würzsauce)
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL Öl (vorzugsweise Rapsöl oder Olivenöl)
  • schwarzer Pfeffer
  • zum Garnieren eine Frühlingszwiebel, frische Kräuter oder feine Algenstreifen

 

Zubereitung

Zuerst wird das Schweinefleisch für dieses Rezept in sehr feine Streifen oder Scheiben geschnitten. Das geht leichter, wenn es etwas angefroren ist. Außerdem kann ein scharfes Messer, wie man es für Sushi verwendet, hilfreich sein. Beim Schneiden sollte man auf die Faserrichtung des Fleischs achten und immer quer zur Faser schneiden. Wer sich das nicht selber zutraut, kann das Schweinefleisch zum Braten auch schon vom Fleischer in feine Scheiben schneiden lassen. Dort geht das mithilfe der Aufschnittmaschine superschnell und mit höchster Präzision vonstatten.

Shogayaki Fleisch

Das Fleisch mit etwas Küchenkrepp trockentupfen. Danach werden die Streifen von beiden Seiten gepfeffert und in dem Mehl gewendet.

Um die leckere Soße für das Rezept vorzubereiten, werden Mirin, Sake, Sojasauce, Zucker und der Saft vom Ingwer miteinander vermischt.

Nun kann das Öl in einer Pfanne erhitzt werden. Es ist heiß genug, wenn sich an einem Holzstäbchen, das in das Öl gehalten wird, kleine Blasen bilden. Das Fleisch wird in das Öl hineingegeben und scharf angebraten. Sobald es knusprig genug ist, kommt die Soße in die Pfanne, um es abzulöschen. Danach lässt man alles zusammen noch ein paar Minuten in der Pfanne bei mittlerer Hitze köcheln. Nun ist das Gericht fertig und die Pfanne kann vom Herd genommen werden.

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Beilage zubereiten

Als Beilage zu diesem Rezept wird traditionell Reis gereicht. Er kann in einem Reiskocher in kurzer Zeit zubereitet werden. Ansonsten geht Quellreis sehr schnell und einfach zu kochen: 1 Tasse Reis wird mit 1,5 Tassen Wasser und einer Prise Salz angesetzt und kurz aufgekocht. Danach wird der Reis ca. 10 Minuten bei kleiner Temperatur und geschlossenem Topfdeckel weitergekocht. Bei abgeschaltetem Herd noch etwas ziehen lassen und fertig ist die Beilage.

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Shōgayaki stilvoll servieren

Gebratenes Schweinefleisch mit Ingwer passt als japanisches Rezept ideal zu Reis und Krautsalat. Es gewinnt und eine Garnierung mit Algenstreifen, feinen Ringen von Frühlingszwiebeln oder Kräutern in optischer und geschmacklicher Hinsicht. Besonders stilvoll sieht es auf japanischem Geschirr angerichtet aus. Guten Appetit!