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Japanische Lacquerware, Shikki mit Urushi-Lack

Exquisite Lacquerware

Japanische Lacquerware

Exquisite Lacquerware aus Japan

Kein anderes Land ist so bekannt für seine erstklassige Lacquerware wie Japan. „Shikki“ werden diese exklusiven Produkte genannt und sind nicht zu verwechseln mit den einfachen und günstigen, oft kunststoffähnlich anmutenden Schalen und Behältnissen, die es massenweise auf dem Markt gibt. Die echten, sehr hochwertigen Produkte werden aus edlem Holz gefertigt und Schicht für Schicht mit natürlichem Urushi-Lack verschönert. Urushiharzlack ist ein reines Naturprodukt. Shikki gibt es in verschiedenen Farben, häufig sind sie rot oder schwarz, aber auch warme Naturtöne werden immer beliebter. Bevor es Reinraumkabinen gab wurden Shikki auf hoher See lackiert, um jeglichen Staub zu vermeiden. Verblüffend und sehr anmutig sind die Oberflächen, die ein sanftes, weiches Gefühl vermitteln. Und natürlich das extrem geringe Gewicht, fast ist es, als schweben die Schalen über der Hand.

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Mehr über Lacquerware

Dekoratives, edles Holzgeschirr

Wer stolzer Besitzer ist, sollte die schönen Reisschalen und Speiseschüsseln auch nutzen. Stilecht, also nicht mit Messer und Gabel, am besten mit schönen japanischen Essstäbchen. Trotz ihrer Leichtigkeit und ihrer schönen Oberfläche sind die Shikki enorm widerstandsfähig und gehören unbedingt auf den gut gedeckten Tisch. Ein bisschen Sorgfalt und Pflege machen sie zu lebenslangen Begleitern, die Tag für Tag Freude bereiten.

Urushi, die oirginal japanische Lackkunst

Der in den anspruchsvollen Manufakturen verwendete Lack ist ein reiner Naturharzlack. Er wird ebenso Urushi genannt, wie die Technik des Lackierens, das kunstvolle Aufbringen der vielen Lackschichten. Sie dient einerseits dem Schutz des edlen Holzes, andererseits ist es gerade die Lackierung, die zu den Besonderheiten der sehr hochwertigen Produkte gehört. Von Hand schaffen die erfahrenen und in vielen Jahren ausgebildeten Kunsthandwerker Oberflächen, die ihren Enthusiasmus, ihre Liebe zum Detail und Tradition geradezu spürbar machen. Es ist noch gar nicht so lange her, als diese Schalen ausschließlich für das Kaiserhaus und den Adel gefertigt wurden.

Die Technik hinter Urushi Lacquerware

Die Herstellung an sich ist ein aufwendiger Prozess, bei der ein kleiner Fehler bereits fatal sein kann. Insgesamt gibt es über 30 Arbeitsschritte für ein einziges Stück Geschirr. Am Anfang wird zunächst ein Kern aus Holz grundiert und lackiert. In diesen Schritten wird mithilfe eines dünnen Pinsels aus Frauenhaar der Lack fein und vorsichtig in mehreren Schichten aufgetragen. Der Lack wird danach noch gespachtelt, geschliffen und mit der Hand poliert, wobei diese Schritte mehrfach wiederholt werden müssen. Das Ergebnis ist ein brillanter Glanz, welcher seinesgleichen sucht. Die mystische Tiefe der Oberfläche zieht den Betrachter fast förmlich in seinen Bann. Das so lackierte Objekt kann dann noch weiter mit Techniken wie dem Chinkin und Makie verfeinert werden.

Nach der Urushi-Lackierung kommt der Trocknungsprozess, der eine weitere große Herausforderung ist. Wichtig hierbei sind unter anderem die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und die Reinheit der Luft. Denn beim Trocknungsprozess darf kein einziges Staubkorn sich auf der Lackoberfläche niederlassen. Ansonsten wäre die gesamte Mühe umsonst gewesen. Im alten Japan siedelten sich Urushi Künstler deshalb in Berggegenden an oder ließen ihre Werke auf dem Meer aushärten, wo es kaum Staub gab. Die Farbe verändert sich bei der Trocknung sehr stark und ist auch von den natürlichen Umgebungsbedingungen abhängig. Um einen gewünschten Farbton beim Endprodukt zu erhalten, ist viel Erfahrung des Handwerkers notwendig.

Nachhaltigkeit und Haltbarkeit

Japanische Lacquerware gehört zu den nachhaltigsten Geschirrsorten in der Welt. Fast sämtliche Materialien, mit Ausnahme des verwendeten Metalls, werden aus erneuerbaren Ressourcen verwendet. Holz und Lacksaft wachsen mit der Zeit nach und bleiben so auch der Nachwelt erhalten. Originale japanische Lacquerware ist außerdem für ein Leben lang haltbar. Die Benutzer des Geschirrs werden miterleben, wie das Geschirr mit ihnen mitaltert. Mit der Zeit verändert sich nämlich das Aussehen des Lackes. Man könnte fast meinen, dass das Geschirr vom Besitzer selbst lebt. Nur von der Sonne sollte man seine japanische Lacquerware fernhalten, denn UV-Strahlen bekommen dem Geschirr ganz und gar nicht. Längere Einwirkung kann dazu führen, dass die Lackschichten aufbrechen und das Geschirr unbrauchbar wird.

Gato Mikio – Meisterhaftes aus der traditionellen Manufaktur

Gato Mikio wurde 1908 in Yamanaka Onsen, in der Präfektur Ishikawa im Westen Japans gegründet. Seit langer Zeit werden in dieser Hochregion für Urushi Lacquerware kunstvolle Produkte hergestellt. Echt japanisch, echte Handarbeit, echtes Kunsthandwerk. Gato Mikio nutzt die Vorteile der traditionellen Herstellung und erstellt damit außergewöhnlich schönes, mit vielen Designpreisen ausgezeichnetes Tafelgeschirr, Weltweit sind diese Produkte inzwischen gefragt, allerdings nur in begrenzten Mengen erhältlich. Von Massenproduktion distanziert man sich bei Gato Mikio konsequent. Das edle japanische Holz, aus dem die Schalen und Schüsseln kunstvoll gefertigt werden, wird sogfältig für jedes Produkt ausgewählt und wäre viel zu schade, um es einer industriellen Produktion zu überlassen.