Facebook Tracking Pixel

Speichere den Shop als Home-Icon: Einfach auf Als Home-Icon speichern tippen und "Zum Home-Bildschirm" hinzufügen.

WARENKORB
0,00 €
Warenkorb0Artikel

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Product was successfully added to your shopping cart.

Japanische Rezepte: Für jeden etwas dabei

Wenn Sie Oryoki schon kennen, dann wissen Sie auch längst, dass die japanische Küche viel mehr zu bieten hat als rohen Fisch und Reis. Man muss dafür aber nicht weit reisen oder ein besonderes Restaurant besuchen, sondern kann sie auch einfach zu sich nach Hause holen. Ein kleiner Ausflug in die bunte, inspirierende Welt der japanischen Rezepte.

Die japanische Küche nennt man in ihrer Heimat Washoku 和食. Unter diesem Namen gehört sie sogar seit sechs Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe, wozu auch die Praktiken der Zubereitung und des Verzehrs gehören. Viele Faktoren machen japanische Rezepte besonders. Einer davon sind die Zutaten.


Mehr über japanische Rezepte lesen

Hokkaido Kürbis

Der Kürbis aus Hokkaido enthält wenig Kalorien und wird sehr gerne für Low-Carb-Gerichte verwendet. Zudem lässt er sich gut über einen langen Zeitraum lagern und sein eher nussiger Geschmack macht ihn äußerst beliebt.

Matchatee

Gutes, hochwertiges Matchapulver sollte frisch riechen, sich fein anfühlen und von einem satten Jadegrün sein. Matcha ist sehr vielseitig – wussten Sie schon, dass man mit Matchatee auch herrliche Speisen zubereiten kann?

Shirataki

werden auch gerne als „Miracle Noodles“ oder „Zero Noodles“ bezeichnet. Mit gerade mal 4 kcal und 1 g verwertbarer Kohlenhydrate pro 100 g sind sie ein echter Low-Carb-Star. Und sie besitzen keinerlei Eigengeschmack.

Ramen

werden traditionell geschlürft. Bei uns eher verpöhnt, dient das Schlürfen der japanischen Nudelsuppe dem Abkühlen der Nudeln, verhindert, dass sie durch die Gegend spritzen und bezeugt dem Koch nebenbei auch seine gute Arbeit.

Mehr über japanische Rezepte

Kaum ein Rezept ohne Reis

Was wäre Japan ohne das nahrhafte weiße Korn, das von den Feldern kommt? Reis ist ein integraler Bestandteil der meisten japanischen Rezepte. Dass es viele Sorten davon gibt – Reis für die einfache Beilagen-Schale, Sushi-Reis und klebrige Sorten für Wagashi, japanische Süßigkeiten – macht ihn noch spannender. Kein Wunder, dass das japanische Wort für „Reis“ - Gohan - gleichbedeutend mit „Mahlzeit“ ist. Hat man einmal den Dreh dabei raus, japanischen Reis zu kochen, kann man ihn fast überall einsetzen.

Zum Beispiel für Sushi. Wussten Sie, dass es sich bei den Sushi-Rollen, die ihnen bei diesem Wort gleich in den Sinn kommen, um Maki Sushi handelt? So heißen die berühmten Algenblätter, die meist mit Fisch und Reis gefüllt sind, aber auch Gemüse enthalten können. Doch es gibt zum Beispiel auch Nigiri Sushi, das wiederum ohne Algen auskommt. Hier legt man den Fisch oder andere Zutaten direkt auf ein Stück geformten Reis. Sashimi dagegen ist roher Fisch ganz ohne Reis – hauchdünn geschnitten und frisch serviert. Eine Vielzahl weiterer Varianten von Sushi haben sich mit der Zeit, auch außerhalb Japans, entwickelt und weltweit unzählige Herzen erobert.

Dass Reis zu allem passt, beweisen Onigiri. Diese kleinen japanischen Reisbällchen oder -dreiecke, die sich als Snack oder Vorspeise eignen, können einen ganz unterschiedlichen Inhalt haben: etwa Algen, Lachs, Tofu, Pilze, Omelette oder Thunfisch, und dann oft mit einem kleinen Nori-Blatt ummantelt. Reis dient als Grundlage für die Schüssel Donburi, die mit verschiedenen Toppings gefüllt werden kann. Auch viele Süßigkeiten sind aus Reis, wie Mochi, Daifuku, Dango und zum Teil auch Manju. Reis und rote Bohnen statt Mehl und Zucker – sogar die Süßigkeiten aus der japanischen Küche sind gesund.

Lecker und leicht oder köstlich und deftig

Möchte man besonders auf Kohlenhydrate verzichten und Low-Carb-Rezepte ausprobieren oder sogar vegetarisch oder vegan speisen, wird man in der japanischen Küche definitiv fündig. Hier kommt einem die Diversität an Gemüse gelegen, die Japaner gerne einsetzen. Besonders oft stößt man auf Algen und Wurzelgemüse wie Ingwer, Süßkartoffeln und Rettich. Aber in Japan liebt man auch fermentierte Speisen, ganz besonders Bohnen, die sich zwar vielleicht eklig anhören, aber dem Körper viel Gutes tun. Häufig handelt es sich dabei um Soja. Dieses ist ein wichtiger Lieferant von Proteinen und Aminosäuren, der zu fast allem passt. Daher ist Soja allgegenwärtig in japanischen Rezepten: Die Grundlage von Tofu, Sauce und Miso sind fermentierte Sojabohnen. Miso-Suppe, die auf der besonderen gleichnamigen Paste basiert, kennt ebenfalls so gut wie jeder, und sie ist so einfach zuzubereiten wie gesund, leicht und lecker.

Erfrischend leicht sind sogar Gerichte, von denen man es gar nicht erwarten würde. Zum Beispiel das japanische Tempura: Frittierte Meeresfrüchte und Gemüse. Das hört sich zwar nicht sehr gesund an, ist es aber in dieser Variante trotzdem. Dank hauchdünnem Teig, vollwertigen Zutaten und schonender Zubereitung kann man hier mit gutem Gewissen zuschlagen.

Brauchen Sie eher nahrhafte Winter-Rezepte? Auch da haben japanische Kochbücher etwas zu bieten. Zum Beispiel Ramen – die wandelbare Nudelsuppe mit der aromatischen Brühe und chinesischer Geschichte. Sie hat es aus kleinen Familienrestaurants in alle Supermärkte und sogar eigene Museen geschafft, und ist so etwas wie der Star unter den japanischen Gerichten. Auch wenn Fleisch hier sowohl in der Brühe als auch als Topping eine große Rolle spielt, kann man Ramen auch vegetarisch oder vegan kochen. Die meisten japanischen Gerichte sind sehr anpassbar, haben Dutzende Variationen und fordern so die Kreativität beim Kochen heraus. Gleichzeitig ist hier auf diese Weise für jeden etwas dabei.

Was ist „traditionelle japanische Küche“?

Ramen, Tempura und Co. scheinen auf den ersten Blick traditionell japanisch zu sein – sind es aber eigentlich nicht. Viele Rezepte kommen in ihrer Usprungsform aus anderen Ländern wie China, Korea oder auch Portugal und USA. Sogar die charakteristischen Stäbchen hat man um das 9. Jahrhundert herum aus China übernommen. Vorher waren die Hände das populärste Werkzeug zum Essen. Japaner sind jedoch zu einfallsreich, um fremde Rezepte einfach zu kopieren. Stattdessen drücken sie jedem Gericht ihren eigenen Stempel auf – sei es durch lokale Zutaten oder besondere Arten der Zubereitung. Gekochtes und Zucker etwa sind nämlich relativ moderne Phänomene, die man in früheren japanischen Gerichten nicht oft gefunden hätte. Auch Fleisch war im Land sogar lange Zeit verboten.

Ausländische Speisen, die man in Japan gern mochte, wurden bis zur Unkenntlichkeit verändert, bis sich daraus ein neues, typisch japanisches Rezept ergab. Das ist auch heute noch so: Spaghetti isst man gern mit Sojasauce statt Bolognese, Gratin mit Reis statt Kartoffeln, und Curry am liebsten süß statt scharf und gerne mit Schnitzel obendrauf. Neuerfindungen westlicher Gerichte heißen in Japan Yoshoku 洋食.

„Das“ traditionelle japanische Gericht gibt es also nicht. Sogar Sushi, das Markenzeichen der japanischen Küche, kam wahrscheinlich aus Südostasien auf die Insel. Traditionell ist eher die Art, wie man das Essen serviert.

Kochen für den ganzheitlichen Genuss

Ein weiterer Faktor, der die japanische Küche so besonders macht, ist die Philosophie dahinter. Genauer gesagt gibt es einige: Zunächst einmal könnte man den Spruch „Das Auge isst mit“ in so ziemlich jedem Gericht in Japan erkennen. So lässt sich eine Mahlzeit wirklich wertschätzen. Eine Vielfalt von Zutaten, Farben und Formen erfreut nicht nur das Auge, sondern sorgt außerdem dafür, dass das Rezept möglichst viele Nährstoffe liefert.

Der geschmackliche Aspekt ist aber mindestens genauso wichtig. Japanische Gerichte zeichnen sich durch ihre Natürlichkeit aus. Stark gewürztes oder fettiges Essen wird man hier kaum finden. Japanischer Reis ist nicht gesalzen und hat kaum Eigenaroma, damit er etwa den Geschmack von Saucen optimal aufnehmen kann. Letztere sind mild und werden genau auf die Zutaten abgestimmt, um deren individuelle Aromen zu unterstreichen statt zu überdecken. Gemüse wird häufiger gedämpft als gekocht, und selbst eine Panade ist wenig mehr als Dekoration oder eher Auftakt für das, was sich darin befindet.

Gesundheit, Ausgeglichenheit und Naturverbundenheit spielt in der japanischen Küche seit jeher eine große Rolle. Nach dem buddhistischen Prinzip von Shojin Ryori etwa hat jedes Element bei einer Mahlzeit eine Funktion und besteht nur aus saisonal und regional gewonnenen pflanzlichen Zutaten. Ein typisches japanisches Frühstück oder Abendessen in einem Ryokan, einem traditionellen japanischen Gasthaus, besteht aus etwa 15 kleinen Schälchen mit verschiedenen Arten von Gemüse, Tofu und Meeresfrüchten, abgerundet von einer Portion Reis, Miso-Suppe und einem Dessert. Ein solches mehrgängiges Menü nennt man Kaiseki. Die Portionen sind bescheiden, durch ihre Anzahl und sorgfältige Ausgeglichenheit wird man aber trotzdem satt. Natürlich geht es auch ohne viel Aufwand: Eine Suppe und ein Gericht, Ichiju Issai, ist ein Prinzip, dem Japaner lange bei ihrer Ernährung folgen. Demnach setzt sich ein beliebtes Mittagessen in einem Restaurant aus einer Schüssel Reis, Miso-Suppe, einer Portion eingelegtem Gemüse (Tsukemono) und einem Hauptgericht, meistens gegrilltem Fisch, zusammen. Dieses Set heißt Teishoku.

Möchte man den Ursprung dieser Traditionen verstehen, ist ein Blick in die Geschichte der Insel notwendig. Fleisch, bis auf Geflügel, war für einfache Bauern, die dort mehrheitlich wohnten, kaum zu bekommen und man nahm das, was es vor Ort zur Genüge gab. Die ältesten Mahlzeiten in Japan seit der Reis-Kultivierung bestanden daher vor allem aus diesem Korn, saisonal angebautem Grün und Meeresfrüchten. Schaut man in jahrhundertealte Kochbücher, findet man vor allem diverse Varianten von Gemüse, Fisch, Tofu und Suppe, immer begleitet von der Grundlage Reis. Beliebt waren und sind auch nach wie vor gedämpftes, geschmortes und eingelegtes Gemüse sowie Fleisch und Fisch vom Grill.

Kochen für den ganzheitlichen Genuss

Was können wir von der japanischen Art zu essen lernen? Zunächst einmal, das Essen in seiner natürlichen Form wertzuschätzen, es nicht zu überkochen und zu überwürzen. Dazu gehören natürlich auch Produkte, die qualitativ hochwertig und gesund sind. Eine bunte Vielfalt an Lebensmitteln macht jedes Rezept nahrhaft und vollwertig. Kleine Schüsseln helfen dabei, die Portion im Rahmen zu halten. Schließlich gehört auch der Genuss der Gerichte zur Esskultur dazu: Ob als kunstvoll angerichtete Mahlzeit, zeremoniell gestaltetes, mehrgängiges Menü oder als gemeinsames Erlebnis mit Familie und Freunden.

In Japan ist Essen vor allem ein soziales Phänomen. Auf der einen Seite sieht man zwar mittags die einsamen Büroarbeiter ihre Nudeln in wenigen Minuten in sich hineinschlürfen, andererseits am Abend große Gruppen von Freunden oder Kollegen, die gut gelaunt mit Sake anstoßen oder Freunde, die genüsslich Yakisoba – gebratene Nudeln – am Festival-Imbissstand essen. Möchte man in Japan zusammen lecker essen gehen oder zu Hause in guter Gesellschaft schlemmen, werden oft Gerichte gewählt, die man zusammen zubereitet. Fleisch in Brühe zu tauchen bei Sukiyaki oder Okonomiyaki-Pfannkuchen mitten auf dem Tisch braten macht zusammen gleich mehr Spaß.

Damit sie mit Freude gemacht werden und gelingen, sollten japanische Rezepte vor allem gesund und lecker sein, sowie auch leicht und spannend zuzubereiten. Auf diese Weise haben sie es schon auf der ganzen Welt in viele Küchen geschafft, deren Besitzer sich etwas Gutes tun und kreative, gesunde Abwechslung wollen. Das geht auch in Gesellschaft: Mit Freunden Sushi rollen, japanische Reisbällchen formen oder Nudeln kochen lässt die Zeit im Nu verfliegen. Wir haben eine Menge japanische Rezepte für Sie zum Ausprobieren.